Praxis Kallenbach Heilpraktikerin in München Ost
Swantje Kallenbach - Heilpraktikerin seit 1997
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Buch Rückenschmerzen Kallenbach

Mein 3. Buch

Praxis Kallenbach: Körper, Geist und Seele in lebendigem Fluss halten
Naturheilpraxis Swantje Kallenbach, Heilpraktikerin in München Ost-Au-Haidhausen

Mein langer Weg zur heutigen Ausübung der Heilkunde

Im Gespräch in der Praxis, also wenn mir Menschen so vieles aus ihrem Leben in Gesundheit und Krankheit erzählen, kommt irgendwann der Punkt, wo ich nach mir gefragt werde. Bei einem Patientenkontakt auf Augenhöhe ist das verständlich, und ich kann auch gern von mir erzählen. Andererseits möchte ich aber, dass in der knappen Zeit während der Behandlung in meiner Praxis das “Nebenbei”-Gepräch auch möglichst mit Belangen des behandelten Menschen gefüllt ist.

Deshalb habe ich hier ein paar weitergehende Informationen über meine Person und meinen Weg zur Heilkunde aufgeschrieben, nur für den Fall, dass Sie darüber lesen möchten.

Zuerst möchte ich die drei meist-gestellten Fragen beantworten:

    Erstens kommt mein Vorname Swantje aus dem Friesischen. Meine Familie stammt nicht aus diesem Sprachraum. Was immer sich meine Eltern dabei gedacht haben, der Schwan ist der Wanderer zwischen den Welten. Und das passt eigentlich ganz gut.

    Zweitens, ich verstehe bairisch, weil ich in und um München (und in drei weiteren bayerischen Regionen aufgewachsen bin oder verwandtschaftsbedingt verortet war). Deshalb spreche ich einen bayerischen Mischdialekt. Und zwar mal besser, mal schlechter, je nachdem wie viele Bayerisch sprechende Patienten ich aktuell behandle. Bitte sprechen Sie also, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist. Als ich vor bald 3 Jahrzehnten in Hamburg ankam, stellte ein Mitglied der dortigen Bevölkerung folgendes fest: ”Oh, sie sprich ja bairisch, wie niedlich!, sagen Sie doch mal was!”. Schnell lernte ich die dortige Mundart akzentfrei. Aus diesem Sprach-Dilemma komme ich nie wieder heraus.

    Drittens, ist nicht die Diplom-Betriebswirtin Heilpraktikerin geworden, sondern dies hatte mit den Bedingungen des Heilpraktikerberufes zu tun. Ein Betriebswirt kann aber der Heilpraktiker eines Unternehmens sein. So sehe ich jedenfalls meine Arbeit in der betrieblichen Stressbewältigung.

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Endlich wieder in München

Wie glücklich war ich, als ich vor bald 12 Jahren diese Praxisräume in der Nähe der St. Johannis-Baptiste-Kirche am Johannisplatz in Haidhausen gefunden hatte. Als Kind fuhr ich mit meiner Mutter mit der Tram 18 (heute Tram 16) von der Müllerstraße oder Reichenbachstraße im Glockenbachviertel nach Haidhausen zu dem Spielplatz hinter dieser Kirche, auf dem damals diese einzigartige Kinderseilbahn installiert war.

Nach vielen Jahren weit weg von hier (USA, Hamburg, Wien) erfreue ich mich nun wieder am Geräusch der Straßenbahn (die Linie 25 fährt und hält fast direkt vor meiner Praxis). Für mich ist die Trambahn eine Lebensader der Stadt. Lebensader und lebendig sein sind für mich wichtige Begriffe. Meine Arbeit hat, egal um welches Therapieverfahren es geht, auch damit zu tun, Menschen zu unterstützen, sich wieder lebendig zu fühlen, in ihre Mitte (ihre innere Heimat) zu kommen, hier und jetzt. Und die Qualität ihrer Gesundheit ein Stück weit selbst bestimmen zu können.

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Frühe Berufung

Meine Berufung zur Lebensaufgabe “Heilen und Helfen” zeigte sich bereits sehr früh in meinem Leben. In der ersten Phase wurden Puppen, Teddybären und Familienmitglieder routiniert mit “Verbänden” aus grünem Badezusatz (den ich wohl für das ultimative Kräuterelexier hielt), Tempotüchern und Kreppband versorgt. Sobald mein Radius ums Haus größer wurde, schleppte ich neben Spielkameraden, die irgendwelche Kratzer hatten (ich selbst natürlich auch), auch verletzte Tiere nach Hause. Das hört sich alles nach dem Arztberuf an, aber das war es nicht. Denn nach einem schweren Unfall mit wochenlangem Krankenhausaufenthalt wurde mir klar, dass nicht der Beruf des Arztes mit Spritze, Operation das war, was ich wirklich wollte. Ich wollte ganzheitlich heilen, nicht reparieren. Obwohl ich ganz klar sagen muss: Ohne Reparieren wäre ich heute nicht mehr hier! Ich bin meinen Lebensrettern sehr dankbar, auch für die chirurgischen Meisterleistungen. Es soll hier ganz und gar nichts gegen den Arztberuf gesagt werden, ich beschreibe hier nur meinen eigenen schwierigen beruflichen Weg zur Heilpraktikerin, heute in München Ost.

Ich hatte damals ganz bestimmt kein klares Verständnis, was dieses ganzheitliche Heilen eigentlich sein sollte. Erst viel später habe ich erfahren, dass Heilen und Helfen als berufliche Eignung in meinem Geburtshoroskop angelegt ist. Neben einigen anderen Optionen, die ich nebenbei auch versuche ins Leben zu bringen, damit ich möglichst alle Chancen nutze, die mir in die Wiege gelegt wurden.

So gab ich im zarten Alter von 13 Jahren den Berufswunsch “Arzt” auf, ohne jedoch dieses Gefühl von ganzheitlich Heilen wollen loswerden zu können, das irgenwie an mir zog. Offenbar gab es für meine Neigung keine Berufsbezeichnung. Mit 16 Jahren konkretisierte sich wieder etwas, das mir neue Hoffnung gab. Denn die schulischen “Besinnungstage” in einem Kloster brachten mich in Kontakt mit Meditation, also dem Erforschen der Stille und den Gefühlen, die sich zeigen, wenn man ganz auf sich zurückgeworfen ist, weil es kein Anregung im Außen gibt. Mein Interesse erweiterte sich fortan auf beide Aspekte des Heilens: von Außen und von Innen bzw. in Kombination. Damit bekam ich nach und nach Anschluss an neue und uralte Heilweisen und erwarb über viele Jahre ein erfahrungsorientiertes Verständnis ganzheitlicher Heilung. Damit war der Grundstein gelegt für die Form von Heilen und Helfen, die ich früh gespürt, aber erst später genauer benennen konnte.

Dieser Meilenstein kam zu mir in Form einer Zeitungs-Annonce einer Heilpraktikerschule. Ein Anruf brachte Klarheit: Heilpraktikerin hieß das Berufsbild, das alles vereinte, was ich tun wollte, wenn ich meinem Herzenswunsch folgte.

Aber: man darf die staatliche Zulassungsprüfung erst mit 25 Jahren ablegen. Oje oje, was für eine lange Wartezeit! Mit 17 habe ich nicht darüber nachgedacht, was man als Heilpraktiker alles wissen und können muss, um diesem Berufsbild gerecht werden zu können. Und was all die Ausbildungen kosten, die man braucht, um tatsächlich etwas das hilft anbieten zu können. Also bin ich über viele Jahre zweigleisig gefahren: Studium, Arbeiten, erst angestellt, dann freiberuflich und irgendwann Praxisgründung. Dann noch ein Auslandsaufenthalt und nun meine jetzige Praxis Nähe München Ostbahnhof.

Das Lernen hört natürlich auch jetzt nicht auf. Ich lerne täglich Neues. Von meinen Patientinnen und Patienten und natürlich durch regelmäßige Fortbildung und Methoden der Selbsterforschung und persönlichen Weiterentwicklung.

Mein Ziel ist immer noch, den Menschen die zu mir kommen, schneller, präziser und nachhaltiger helfen zu können.

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Ganzheitlichkeit ist die Spezialisierung des Heilpraktikers -

so merkwürdig sich das vielleicht anhören mag.

Ganzheitliches Denken und Handeln beruht für mich auch auf dem schulmedizinischen Wissen, das für die staatliche Zulassungsprüfung beim Gesundheitsamt nötig war. Die Abläufe im Körper, die vielfältigen Krankheitsbeschreibungen mit all ihren Details und die strukturierte Herangehens- weise, um eine Diagnose zu stellen beruhen auf naturwissenschaftlichem Wissen.

Das analytische, logisch-rationale Denken ist aber keineswegs nur dort zuhause. Ob es um eine ganzheitliche Erstanamnese (Ermittlung der Krankengeschichte) oder um das Finden eines Heilmittels geht: Das sind sehr analytisch-logisch-linkshirnige Prozesse, die da stattfinden.

Hinzu kommt das systemische Zuhören, wie ich es nenne, das ganzheitliche Erfassen dessen, was der Patient mitbringt. Hier geht es auch um Intuition und Denken in Bildern. Das rechtshirnige, schließende, analoge (wie oben - so unten) Denken, auf dem die traditionelle Erfahrungsheilkunde seit Menschengedenken beruht, bildet den ergänzenden Pol und ermöglicht mir, alle Informationen einzubeziehen und den Menschen als System zu betrachten. Dieses systemische Denken bezieht auch auf analytischem Wege gewonnene Information ein. Daraus ergibt sich die Ganzheitlichkeit im heilpraktischen Denken und Handeln. Deswegen bezeichne ich meine Arbeit auch als ganzheitliche Heilkunde für das System Mensch.

Indem ich den Menschen als Einheit, als System erfasse kann ich sowohl dort ansetzen, wo Beschwerden bestehen. Als auch gleichzeitig mir dessen bewusst sein, dass die Krankheitsursache an anderer Stelle im Körper ursächlich sein kann. Ich versuche, von beiden Seiten her zu arbeiten, sowohl direkt an der Beschwerde, die der Patient ja loswerden will, als auch an dem Gesamtzusammenhang, der diese Erkrankung verursacht hat. Dabei bin ich überzeugt, dass es viel mehr körper- und vehaltensorientierte Krankheitsursachen gibt als direkt psychische. Dennoch hat die eigene Art zu denken eine große Kraft. Diese mentale Kraft kann (und ich meine: muss) für den eigenen Heilungsprozess eingesetzt und genutzt werden. Den individuellen gesunden Lebensrhythmus mit Essen, Bewegen, Denken, soziales Umfeld wieder finden. Also im Pfarrer-Kneippschen Sinne Ordnung ins Leben zurück bringen hat viel mit dem Wiedergewinnen von Gesundheit zu tun. Und dann kommt auch das innere Erleben und Fühlen und der Lebenssinn wieder in Balance. Beziehungsweise kann dann viel konkreter daran gearbeitet werden. Der Körper, als Komplex niedrigster Schwingung im System reagiert dann nach und nach. Und braucht wahrscheinlich noch die eine oder andere direkte körperlich wirksame Maßnahme. Dieses systemische Arbeiten entspricht meinem Verständnis von ganzheitlicher Heilkunde.

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Individuelle Begleitung meiner Patientinnen und Patienten

Ich habe mich im Laufe meines Ausbildungs- und Entwicklungsweges intensiv und nicht immer freiwillig mit den körperlichen, geistigen und seelischen Ebenen des und meines Mensch Seins auseinandergesetzt - und tue dies fortlaufend.

Meine KlientInnen und PatientInnen begleite ich auf ihrem Gesundungsweg auf Basis meines Wissens, meiner Erfahrung auf bekannten und manchmal auch mir unbekannten Wegen und unterstütze mit meinem Werkzeugkoffer im direkten und übertragenen Sinne. 

Auch wenn die von mir eingesetzten Therapieverfahren eine Struktur bieten - es geht immer um das individuelle Leiden eines Menschen, das eine für ihn wirksame Kombination an Worten, Taten und Mittelchen zur Behandlung erfordert.

Jede Erkrankungen ist eine individuelle Herausforderung. Ich begleite dabei mit Herz, Hirn, und Hand. Und Humor. Meist in dieser Reihenfolge.

Ich bin für eine angemessen intensive Behandlung zum bestmöglichen Zeitpunkt unter Anwendung der Verfahren, die sinnvoll sind. Seien es naturheilkundliche oder schulmedizinische oder eine Kombination davon.

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Vorbeugen ist sinnvoll

Ich bin sicher, nahezu jeder kennt das Sprichwort, dass vorbeugen besser ist als Heilen. Da ist der Geist oft willig, doch das Fleisch ist schwach. Und es gibt ja wirklich viel, was man tun kann, da sieht man vielleicht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr...

Ich glaube es hat mit dem langen Zeitraum des Lebens zu tun, dass man sich in jungen Jahren nicht vorstellen kann, dass Vorbeugen z.B. durch Entschlackung zwar ab Mitte 30 begonnen werden sollte. Dass dies seine positive Wirkung aber vielleicht erst im Rentenalter zeigt.

Und wer weiß schon, warum er so lange lebt wie er lebt. Ich will damit sagen, dass ich viel von vorbeugender Medizin halte, aber leider nicht beweisen kann, dass sich die Investition lohnen wird.

Ich für meinen Teil fahre fort in meinem stetigen Selbstversuch und werde dann in einigen Jahren an dieser oder anderer Stelle darüber berichten. Bis dahin biete ich meinen Patientinnen und Patienten an, was ich gelernt habe und wovon ich überzeugt bin.

Sogenannte Zivilisationserkrankungen stehen dabei im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit. Es geht mir dabei nicht um Überwinden der Zivilisation, sondern um gesundheitsförderndes Denken, Verhalten, Leben trotz Zivilisation.

Getreu meines Mottos: Körper, Geist und Seele in lebendigem Fluss halten.

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Seelisches Befinden, menschliches Erleben und Handeln anschauen, begleiten

Dabei ist es oft gar nicht eine konkrete Krankheit, die zum Heilpraktiker führt. Die Befindlichkeit ist irgendwie “nicht rund”. Es gibt kein Wort für das. Vielleicht haben Stress, Überlastung oder auch das Gegenteil, nämlich Unterforderung oder ein plötzlich erreichtes Lebensziel zu einer Leere oder Verwirrung geführt.

Ist der eigene Weg plötzlich nicht mehr zu sehen? Scheint der rote Faden aus der Hand geglitten? Fühlt Mensch sich überlastet, eingeengt, ohne Unterstützung oder Inspiration? Haben die eigenen Ziele ihren Glanz verloren? Hier biete ich eine besondere Form der Unterstützung, medizinisches Coaching oder Psycho-Coaching, Seele lüften, Selbst-Entwicklung oder Burnout-Prävention. Das sind moderne Begriffe für etwas, das eine Kombination aus sprechender Medizin und Ordnungstherapie ist. Unterstützt von pflanzlichen Helfern oder anderen Mitteln aus der Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin.

Ich begleite Menschen bei der Arbeit an ihren inneren und äußeren Prozessen mit verschiedensten Mitteln der Ganzheitsmedizin bei allem was nötig ist, sich gesund zu fühlen und sich für gesund zu halten. Dies hat sogar eine wissenschaftliche Basis, die Salutogeneseforschung.    

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Nun wissen Sie etwas mehr über mich und meine Arbeit.

Gern unterstütze ich Sie bei der Arbeit an Ihrem persönlichen Gesundheitszielen.

Sie erreichen mich telefonisch unter der Nummer 089-44 11 80 85.

Und können mir, falls Sie mich nicht persönlich erreichen, auf meinem Anrufbeantworter eine kurze Nachricht hinterlassen.

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