Praxis Kallenbach Heilpraktikerin in München Ost
Swantje Kallenbach - Heilpraktikerin seit 1997
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Praxis Kallenbach: Körper, Geist und Seele in lebendigem Fluss halten
Naturheilpraxis Swantje Kallenbach, Heilpraktikerin in München Ost-Au-Haidhausen

Heilpraktiker und Naturheilkundige praktizieren, erforschen und bewahren seit jeher die traditionelle Naturheilkunde und Alternativmedizin

Die offizielle Berufsbezeichnung Heilpraktiker gibt es seit 1939.

Nachfolgend finden Sie Informationen zum Heilpraktikerberuf, zur Arbeitsweise des Heilpraktikers allgemein, zu Honorar und Abrechnung für Patientinnen und Patienten meiner Heilpraktiker-Praxis.

Sie erhalten auch einen Einblick in einige medizinphilosophische Grundlagen zur traditionellen Arbeitsweise der Heilpraktikerin Swantje Kallenbach in München Ost.

PraxisgründungHeilpraktiker
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Patienteninformationen über den Beruf des Heilpraktikers

Bitte klicken Sie bei Interesse die entsprechenden Überschriften an oder scrollen auf der Seite weiter nach unten.

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Informationen zur Heilpraktikerwerbung für Patientinnen und Patienten

Heilpraktikerwerbung wird wie bei anderen medizinischen Berufen auch von den strengen Bestimmungen des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) geregelt. Dies dient dem Patientenschutz. Das heißt, Heilpraktikerwerbung darf wie die Werbung anderer Mediziner keine Angst auslösen oder übertriebene Hoffnung auf Heilung wecken. Gesundheits- oder Heilversprechen sind grundsätzlich unzulässig. Deshalb weise ich auch immer wieder auf dieser Seite darauf hin, dass auch ein Heilpraktiker nichts versprechen kann und darf.

Individuelle Aufklärung nach individueller Untersuchung und Diagnosestellung in der Heilpraktikerpraxis

Erst nach individueller Untersuchung und Diagnosestellung kann ein Heilpraktiker Aussagen über Therapieansatz, Therapieverlauf und mögliche Dauer eines individuellen Heilungsprozesses machen. Dazu ist er gem. Patientenrechtegesetz sogar verpflichtet: Zur umfassenden medizinischen und wirtschaftlichen Aufklärung. Diese Pflicht zur Aufklärung gilt für Ärzte und Heilpraktiker und bezieht sich auf Chancen und Risiken einer geplanten Diagnostik oder Behandlung, deren Dauer, Inhalt und Prognose sowie auf etwaige Alternativen. Ziel ist, dass der möglichst vollständige aufgeklärte, mündige Patient eine für sich richtige Entscheidung treffen kann.

Heilpraktiker-Werbung dient nur der allgemeinen Information

Sie finden also auf meinen Seiten keine genaue Beschreibung, was wann wie warum hilft. Sondern Sie erfahren, welche Mittel ich grundsätzlich in meiner Heilpraktiker-Praxis einsetze, um Erkrankungen zu behandeln.

Weil medizinische Leistungen auch in der Heilpraktikerpraxis nicht angepriesen werden dürfen, könnte der Eindruck entstehen, dass es sich hier um Wellnessangebote handelt. Das stimmt jedoch nicht: Heilpraktikerleistungen sind keine Wellnessangebote, sondern medizinische Leistungen, die der Behandlung von Krankheit bzw. dem Vorbeugen von Krankheit (Erhalt der Gesundheit, Prävention) dienen. Heilpraktiker sind Freiberufler und bieten qualifizierte medizinische (und damit umsatzsteuerfreie) Dienstleistungen an.

Die auf dieser Seite dargestellten allgemeinen Informationen dienen dazu, Patientinnen und Patienten einen ersten Eindruck meiner Arbeitsweise, meiner Person und meiner Therapieverfahren zu geben.

Möchten Sie wissen, ob ich als Heilpraktikerin für Ihre speziellen Beschwerden oder Probleme einen passenden Therapieansatz habe, rufen Sie mich bitte an, da ich aus vorgenannten Gründen keine Listen von Erkrankungen, die ich behandle, anbieten darf.

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Die Zulassung des Heilpraktikers

Der Heilpraktiker ist ein freier medizinischer Beruf mit vielen Befugnissen und einer hohen Verantwortung.

Rund um die Berufsbezeichnung Heilpraktiker -

Heilpraktiker darf sich nur nennen, wer vor einem deutschen Gesundheitsamt eine schriftliche und mündlich-praktische Prüfung abgelegt und bestanden hat. Daraufhin erhält er seine Zulassung vom Gesundheitsamt und darf sich niederlassen und die Berufsbezeichnung Heilpraktiker führen. Dies wird vom Heilpraktiker-Gesetz (HPG) geregelt.

Das Führen der Berufsbezeichnung Heilpraktiker erfolgt ohne Zusätze wie “staatlich geprüfer” Heilpraktiker oder “staatlich zugelassener” Heilpraktiker. Solche Pseudo-Qualitätsbezeichnungen sind unzulässig. (Lediglich eine eingeschränkte Erlaubnis auf das Gebiet der Psychotherapie muss genauer formuliert werden z.B. als Heilpraktiker für Psychotherapie.)

Entweder jemand hat seine Zulassungsprüfung beim Gesundheitsamt bestanden, dann hat er die staatliche Zulassung, sich Heilpraktiker nennen zu dürfen. Oder er ist kein Heilpraktiker. Jeder Heilpraktiker ist staatlich geprüft. Das heißt, die Berufsbezeichnung Heilpraktiker ist ein staatlich geschützter Begriff, der nur nach Zulassung durch das Gesundheitsamt verwendet werden darf.

Weitere Zusatzbezeichnungen wie “Spezialist” sind ebenfalls unzulässig, weil Sie den Patienten irreführen können und darüber hinaus wettbewerbswidrig sind. Dies gilt auch für das Auflisten genauer Aus- und Fachfortbildungshistorien. Deshalb finden Sie in meiner Vita auch nur eine Auflistung allgemeiner Interessensgebiete (s. auch Tätigkeitsschwerpunkte) und der Beschreibung meines langen Weges zur Heilpraktikerin (ganzheitliche Heilkunde ist meine Berufung).

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Rund um die Heilpraktikerprüfung

Heilpraktiker haben schulmedizinisches Wissen. Da die Voraussetzung für ein Bestehen der Heilpraktiker-Prüfung (eigentlich Heilpraktiker-Überprüfung) in der Schulmedizin liegt. Gefordert wird ein umfassendes Wissen der Anatomie (wo sitzt was im Körper), Physiologie (wie funktioniert es) und Pathologie (Krankheitslehre) mit Beherrschen praktischer Untersuchungsmethoden, Injektionstechniken und Kenntnis grundsätzlicher Sorgfaltspflichten, wie Hygiene.

Der Kern der amtsärztlichen Heilpraktikerüberprüfung nach dem Heilpraktikergesetz ist die Feststellung, dass der Heilpraktiker “die Volksgesundheit nicht gefährdet”. Das bedeutet, dass Heilpraktiker darin staatlich geprüft sind, zu erkennen, wann ihre eigenen alternativ-medizinischen Methoden nicht mehr geeignet sind, einen Menschen (allein) zu behandeln, weil dieser (ausschließlich oder zusätzlich) eine andere Art von Hilfe benötigt. Um dies festzustellen und zum Wohle des Patienten zu handeln, hat er gelernt, nach schulmedizinischen Kriterien eine Diagnose zu stellen. Diese Fähigkeit wurde in der amtsärztlichen Überprüfung festgestellt.

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Wie arbeitet ein Heilpraktiker?

Heilpraktiker sind neben den Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten die einzige Berufsgruppe, die Diagnosen stellen und Krankheiten behandeln sowie selbständig nach einem übergeordneten Behandlungskonzept vorgehen darf.

Der Heilpraktiker hat Therapiefreiheit (körperlich, psychologisch, energetisch), d. h. er darf die Therapien wählen, die er aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung für geeignet hält, um entsprechend der Diagnose seine Patienten zu behandeln. Denn selbstverständlich behandelt er auch die Symptome (Krankheitszeichen) der Menschen, die zu ihm kommen. Oft hält er den Ort dieses Geschehens jedoch nicht für den Ort  der Krankheitsentstehung. Deshalb wählt er einen individuell passenden  ganzheitlichen Behandlungsansatz.
 

 

Allgemeines und Zusammenarbeit mit Ärzten

Es gibt Krankheiten, die der Heilpraktiker nicht behandeln darf (z. B. übertragbare Krankheiten) oder kann (wenn verschreibungspflichtige Medikamente oder ein schulmedizinischer Eingriff, eine Operation angezeigt sind). Dann schickt er den Patienten zum Arzt. Auch, wenn zusätzlich eine ärztliche Diagnostik (z. B. Röntgen) für die Behandlung  erforderlich ist. Heilpraktiker haben keine Befugnis, verschreibungspflichtige Medikamente zu verordnen oder solche, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen.
 

Eine direkte (nur mit Zustimmung des Patienten) oder indirekte (z.B. Anforderung von weiterführender Diagnostik) Zusammenarbeit mit Ärzten ist gestattet, solange sie nicht zeitgleich im selbem Raum mit einem Patienten stattfindet. Eine begleitende Behandlung durch den Heilpraktiker ist in vielen Fällen zusätzlich zur ärztlichen Behandlung möglich. Optimal wäre dann ein Informationsaustausch, so der Patient dem zustimmt. Eine Kenntnis von Arzt und Heilpraktiker über den zeitgleichen Kontakt des Patienten ermöglicht, sich ausschließende Rezepturen zu vermeiden und Therapiekonzepte zum Wohle des Patienten abzustimmen. Dazu müssen Arzt  und Heilpraktiker nicht in Kontakt sein, sondern der Patient teilt beiden Behandlern mit, wie und woran gerade gearbeitet wird. Diese Art der Aufklärung durch den Patienten trägt zur Senkung von Kankheitskosten bei und ermöglicht auch das Sammeln wissenschaftlicher Daten, was denn nun wann wie geholfen hat.

Überhaupt funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Heilpraktikern und Ärzten überwiegend professionell und reibungslos.

 

 

Heilpraktiker: Wissenschaft und Heilarbeit

Heilpraktiker arbeiten i.d.R. nach alternativ-wissenschaftlichen Methoden, die ganzheitlich sind und bilden sich regelmäßig fort. Ganzheitlich heißt, der Zusammenhang zwischen Körper, Geist, Seele, Umweltfaktoren und sozialem Umfeld ist bekannt und wird bei Diagnose und Therapie berücksichtigt.

Alternativ-wissenschaftlich bedeutet, dass die zum Einsatz kommenden Verfahren nicht nach dem  sogenannten naturwissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis geprüft sind. Wissenschaftlich können sie aber trotzdem sein, weil sie ganz genauen Regeln von Diagnose und Behandlungstechniken folgen, die sich aus umfangreichem, oft Jahrhunderte altem Wissen und langjähriger Erfahrung  ergeben oder auf dem umfangreichen traditionellen europäischen oder außereuropäischen Heil- kundeschatz oder der Energie- und  Informationsmedizin z.B. auf Grundlage der Quantenphysik beruhen.

Heilpraktikerleistungen können also sowohl intuitive Heilarbeit darstellen, als auch auf der Anwendung von genauen Regeln und präzisen Diagnose- / Therapieabläufen bestehen.

Es gibt für verschiedenste Naturheilverfahren ganze Bibliotheken von Kasuistiken (Fallbeschreibungen). Das sind gut dokumentierte Fallstudien, was wann unter welchen Umständen über welchen Zeitraum bei welchem Patienten wie gut geholfen hat. Aus solchen Dokumentationen der Krankenbehandlung geht auch hervor, wie Krankheit (und Gesundheit) in der Naturheilkunde gesehen wird: Als individuelles Geschehen bei einem individuellen Menschen vor dem Hintergrund seiner eigenen Geschichte und seines Erlebens (Informationsverarbeitung).

Verfahren oder Medikamente, die ganz oder in Teilbereichen den strengen
naturwissenschaftlichen Kriterien medizinischer Wirksamkeits-Tests (sogen. Gold-Standard) genügen, z.B. auf Studienergebnissen beruhen, sind naturwissenschaftlich. Ein Ziel dabei ist, einen einheitlichen Behandlungsstandard bestimmter Krankheiten festzulegen. Dies ist z.B. für die Erstattung durch gesetzliche Krankenkassen wichtig.

In solchen Tests wird geprüft, ob eine Ursache (z.B. ein bestimmter Stoff einer Pflanze) zu genau einer definierten Wirkung (z.B. die Normalisierung eines Blutwert-Parameters) führt. Und zwar in der selben Versuchsanordnung immer wieder, also wiederholbar. Dabei wird über eine Vergleichsgruppe, die ein Placebo (Stoff ohne Wirkung) erhält, ermittelt, ob der untersuchte Stoff eine signifikante Reaktion auslöst.  Also eine, die tatsächlich auf dem Stoff beruht und nicht auf Zufall sowie stärker wirkt als das Placebo der Kontrollgruppe. So ein naturwissenschaftlicher Nachweis ist für viele medizinischen Verfahren möglich, für viele nicht.

Die Logik der Naturwissenschaft kann also Beweise erbringen, wenn ein eindeutiges Symptom (Krankheitszeichen) durch eine genau bestimmte  therapeutische Herangehensweise immer wieder beseitigt werden kann. Während es bei einer Vergleichsgruppe, die eine Placebo-Behandlung erhält (eine medizinisch nicht wirksame) diese objektive Verbesserung nicht gibt. Viele Verfahren können aus technischen Gründen gar nicht naturwissenschaftlich geprüft werden. So ein technischer Grund kann z.B. sein, dass es keine Möglichkeit gibt, die Kontrollgruppe der Studie mit einem Placebo zu behandeln, ohne dass die Pseudo-Behandelten dies merken würden. Dieses wissenschaftliche Problem gibt es z.B. bei den manuellen Therapieverfahren.

Der Naturwissenschaft nicht zugängliche Diagnose- und Therapieverfahren werden als
nicht-wissenschaftlich bezeichnet. Nicht, weil sie nicht wirken würden, sondern weil nicht objektiv herausgefunden werden kann, wie und warum sie wirken. Denn der naturwissenschaftlichen Logik nach ist ein nicht vorliegender Nachweis einer Wirksamkeit nicht gleichbedeutend mit Nicht-Wirksamkeit. Sondern das bedeutet, es kann keine naturwissenschaftliche Aussage über die Wirksamkeit eines Verfahrens gemacht werden. Wenn man also - wie so oft in der traditionellen Naturheilkunde bestimmte Mittel oder Verfahren  einsetzt, weil die Erfahrung lehrt, dass diese Anwendungen helfen, dann steht zur Patientenaufklärung z.B. dabei: Die medizinische Wirksamkeit  der ...-Therapie beruht nicht auf dem sogenannten naturwissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis.

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Arbeitsweise und philosophische Grundlagen der Heilpraktiker-Praxis Kallenbach

Dieses Kapitel nimmt Bezug auf das vorherige zum Thema Wissenschaftlichkeit und führt dieses fort.

Dies mag sich auf den ersten Blick vielleicht verwirrend anhören, ist es letztlich aber nicht, da es verschiedene philosophische Grundlagen gibt, die zu einer jeweils unterschiedlichen Sicht der Realität führen und damit entweder Wirklichkeit konstruieren oder einen festgelegten Standpunkt in einer an sich unveränderbaren Wirklichkeit einnehmen. Zum Beispiel:

Der materielle Realismus,

der davon ausgeht, dass nur Materie (die aus Atomen besteht) real ist und zwar objektiv. Also etwas ist immer da und wahr. Also die Materie  bildet den Ursprung, alles andere entsteht daraus, auch Bewusstsein, Geist. Daraus leitet sich in der Medizin die Anschauung ab, dass ein und dasselbe Symptom (Krankheitszeichen), bei allen Menschen immer  gleich behandelt wird. Nach einem messbaren Standard.

Vor diesem Hintergrund kann ein Symptom bei allen Menschen auf genau gleiche Weise behandelt werden. Das funktioniert sehr oft, deshalb ist dies ja der übliche medizinische Standard. Auch in der der Naturheilpraxis wird so ein Ursache-Wirkungsprinzip angewendet: Ein Beispiel ist die Kreuzbeinsubluxation (Verschiebung des trapezförmigen Knochens am Ende der Wirbelsäule): Diese Erkrankung behandle ich immer auf dieselbe Weise.  

Der monistische Idealismus,

der davon ausgeht, dass der Geist, das Bewusstsein der Ursprung von allem ist, auch der Materie. Deshalb verlaufen Heilungsprozesse schleppend bis unbefriedigend, wenn der Patient denkt (und dies damit für ihn real ist), er könne nicht wieder gesund werden. Jede Therapie muss daher ein Gesprächs-Element beinhalten, das den behandelten Menschen bei seinen inneren Sorgen und Nöten bzw. ganz allgemein bei seinen Denkmustern abholt, egal welcher Körperteil Symptome (Krankheitszeichen) zeigt.

Beispiel: Kann ich einem Menschen erklären, wie seine Beschwerden entstanden sind und vielleicht sogar, was er selbst tun kann, um sich selbst zu helfen, dient dies der Vorbeugung und auch Behandlung einer Schmerzkrankheit.  Dabei steht nämlich nicht mehr der ursprüngliche Schmerz im Fokus,  sondern SCHMERZ und ANGST VOR SCHMERZ. Es ist mir ein wichtiges  Anliegen, die Mechanismen der jeweiligen Schmerzen (wie passiert es, was kann ich tun...) also den Schmerzprozess dem betroffenen Menschen möglichst bildhaft (z.B. am Wirbelsäulenmodell) zu erklären. Mit dem Ziel, diesen Menschen in die Lage zu versetzen, praktisch und mental (über sein eigenes Denken) Einfluss nehmen zu können auf die Salutogenese (Gesundheitsentstehung). Da es wissenschaftlich erwiesen ist, dass Menschen, die die Prinzipien ihres Leidens verstanden haben, bereits dabei sind, sich aus dem Teufelskreis der Schmerzspirale herausbewegen. 

Der Vitalismus,

der davon ausgeht, das alles in der Schöpfung belebt ist. Daraus ergibt sich eine Sichtweise, die eine Krankheit des Menschen nicht als Ansammlung von Symptomen sieht, sondern das lebendige System Mensch ist durch irgendwelche Faktoren aus dem Gleichgewicht geraten. Nicht der Status Krankheit steht im Zentrum der Therapie, sondern der Rückweg in die Balance, der die Selbstheilungskräfte anregt und letztlich Heilung  bedeutet (immer mit der Einschränkung: sofern dies medizinisch möglich ist). Nach dieser Sichtweise gibt es nicht eine Krankheit (z.B. Husten) die für alle gleiche Ursachen hat, sondern immer einen individuellen Menschen, der aufgrund welcher Faktoren auch immer, ein zwar bekanntes Symptom (Krankheitszeichen Husten) entwickelt hat: Dieses gilt es aber individuell zu ergründen und zu behandeln. Dafür gibt es das reichhaltige Spektrum der Naturheilkunde (Komplementär- und  Alternativmedizin, europ.: CAM). Und genügend Zeit für die entsprechende Medizin€, um den wahren Hintergründen vielleicht komplizierter Erkrankungen auf die Spur zu kommen.

Hierzu gehört auch, dass der Ort des Auftretens des Symptoms nicht unbedingt der Ort der Ursache des Krankheitsgeschehens sein muss. Um beim vorgenannten Beispiel der Kreuzbeinsubluxation zu bleiben: es kann sein, dass ein Mensch mit z.B. Schulterschmerzen oder Kopfschmerzen auch eine Kreuzbeinsubluxation aufweist, die - zusammen mit weiteren Gelenkfehlstellungen - ursächlich für die Beschwerden sein kann. Würde nur an Schulter oder Kopf untersucht, würde dies nicht gefunden werden können. Deshalb ist eine Untersuchung des gesamten Skelett- und Bewegungsapparates von unten nach oben in meiner Praxis Standard: Ich möchte wissen, an welcher zentralen Stelle die z. B. orthopädische Balance durcheinandergeraten ist. Daraus ergibt sich dann die individuelle Therapie. 

Die Vorstellung von der Weisheit und Selbstregulation des Körpers.

Hier wird davon ausgegangen, dass der Körper Krankheit nicht als Fehler produziert, sondern als Möglichkeit der Selbstheilung erschafft. So wirkt z.B. Fieber als körpereigene Turboheizung, die mittels Temperatursteigerung schädliche Mikroorganismen z.B. Bakterien bekämpft. Sauna, Bäder und Hypertherapie Überwärmung) als Therapie nutzen diese Fähigkeit des Körpers zur Selbstheilung. Auch ein Schnupfen kann - so hinderlich er im Alltag ist - zeigen, dass der Körper auf Schädliches  reagiert und in der Lage ist, sich selbst zu helfen. Bei etlichen chronisch gewordenen Krankheiten, kann mit Kräutern und anderen Mitteln  die nicht mehr vorhandene Reaktionsfähigkeit des Körpers wieder angeregt werden, so dass ein Schnupfen wie ein Geschenk erscheinen mag: Als Zeichen, dass der Körper zunehmend wieder in der Lage ist, sich selbst zu heilen.

Weiter im Beispiel Kreuzbeinsubluxation: Da der Körper versucht, beide Augen auf gleicher Höhe zu belassen, um zu jagende Beutetiere gut sehen und verfolgen zu können, um nicht Hungers zu sterben (damals!!!), gleicht er massive Achsenabweichungen der Wirbelsäule, wie sie bei einer schweren Kreuzbeinsubluxation und Beckenschiefständen auftreten können aus. Und zwar durch Drehung und Gegendrehung. Dies ergibt das Krankheitsbild einer Skoliose, also einer seitlichen Wirbelsäulenverdrehung. Bei einer Knickskoliose erst in die eine und dann in die andere Richtung. Der Körper versucht also, von selbst wieder die Kreuzbeinsubluxation zu beheben, indem er das höhere Ziel: Augen waagerecht!€ verfolgt. Die  Wirbelsäule wird dabei leider krumm. Deshalb halte ich es für wichtig, zu erkennen, was die ursächliche Störung ausgelöst hat, die zu einem komplexen  Krankheitsgeschehen geführt hat. So kann der Behandlungsansatz und das Ausmaß der Therapie eingeschätzt werden. Dies ist besonder bei chronischen (bereits lang dauernden) oder häufig wiederkehrenden Erkrankungen wichtig.

Zeit

Vor diesem Hintergrund ist es auch wichtig zu wissen, dass Zeit, also Geduld, etwas wirken zu lassen ein wesentliches Prinzip der Naturheilkunde ist. Denn nur akute Krankheiten lassen sich wo möglich schnell beheben. Über Jahre und Jahrzehnte Erworbenes braucht Zeit zum Rückbau€, sofern medizinisch überhaupt möglich. Die Naturheilkunde kann jedoch Zerstörtes nicht wieder heil machen. Für diesen Fall gibt es jedoch zum Beispiel hervorragend konstruierte künstliche Gelenke.

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Diagnose-Stellung Heilpraktikerin Kallenbach in München Ost

In meiner Heilpraktiker-Praxis diagnostiziere, behandle und berate ich nach dem philosophischen Prinzip, das am besten geeignet ist, das medizinische Problem und Anliegen meiner Patientinnen und Patienten konstruktiv und effizient anzugehen. In der Regel handelt es sich um eine Kombination der o.g. philosophischen Prinzipien.

Ich stelle eine offizielle Diagnose nach dem internationalen Diagnoseschlüssel. Dies ist bei Privat- oder Beihilfe-Versicherten wichtig zur generellen Erstattung der Heilpraktikerleistungen.

Als Heilpraktikerin ist mir jedoch der Entstehungsprozess einer Erkrankung wichtig. Deshalb erkläre ich in einfachen Worten aus Heilpraktiker-Sicht, was den Körper wohl dazu gebracht haben mag, dieses oder jenes Krankheitszeichen (Symptom) zu entwickeln. Diese Informationen sind wichtig für den Therapieprozess und beziehen den behandelten Menschen als mündigen Patienten ein.

Als Heilpraktikerin stelle ich - was Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates angeht - eine alternative Diagnose mit dem Ziel einer konservativen Therapie. Diese Diagnostik im Sinne einer zweiten Meinung kann ich als Heilpraktikerin nur durchführen, wenn erstens kein dringendes schulmedzinisches Handeln notwendig ist sowie mir zweitens entsprechende Vorbefunde, auch bildgebender Verfahren vorliegen!

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Verschwiegenheitspflicht der Heilpraktikerin Kallenbach in München-Ost

Heilpraktiker unterliegen einer Verschwiegenheitspflicht, d.h. dass niemand durch den Heilpraktiker erfährt, wer in Behandlung ist und aus welchem Grund. Diese ergibt sich aus der Berufsordnung und ist nicht identisch mit der ärztlichen Schweigepflicht des Strafgesetzbuches. Eine allgemeine Rechtsgrundlage dafür ergibt sich aus § 242 BGB (Bürgerliches  Gesetzbuch) und dem Datenschutz, weil jeder Mensch ein verfassungsmäßig garantiertes Recht auf informationelle Selbstbestimmung hat (das Verfassungsrecht regelt nur das Verhältnis zwischen Bürger und Staat, daraus wird aber der Datenschutz, der Schutz von Persönlichkeitsrechten im Alltag abgeleitet.).  

Eine Entbindung des Heilpraktikers davon kann nur durch den Patienten erfolgen, z.B. bei einem Befundbericht für die private Krankenversicherung. Jedoch gibt es vor Gericht in einem Strafverfahren, falls ein Heilpraktiker dort als Zeuge geladen würde, kein Zeugnisverweigerungsrecht wie beim Pfarrer oder Arzt.
Für 99% aller Menschen ist diese Tatsache unbedeutend.
 

Die Verschwiegenheit dient der Sicherstellung einer offenen und konstruktiven Arbeitsbeziehung zwischen Heilpraktiker und behandeltem Menschen, gerade auch, wenn mehrere Personen einer Familie in Behandlung sind.

Wenn mich ein Mensch wegen psychologischer Beratung z.B. bei Beziehungsproblemen aufsucht, kann ich nicht gleichzeitig auch dessen Partner darüber beraten.  

Ich nehme die Verschwiegenheitspflicht sehr ernst und kann mich daher nur pauschal für Weiterempfehlungen bedanken. Und bitte um Verständnis, dass ich Ihnen nicht bestätige, wer von diesen Menschen nun bei mir in Behandlung ist und schon gar nicht, worum es dabei geht.  

Patientinnen und Patienten steht es natürlich frei, wem sie erzählen, wo sie in Behandlung sind.

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Heilpraktiker-Abrechnung und Honorar (allgemein):

Der Heilpraktiker ist ein freier medizinischer Beruf (§18 EStG) und erbringt Mehrwertsteuer-freie Dienstleistungen auf Basis eines mündlichen Dienstleistungsvertrags (§145 BGB sowie §§611-630 BGB). 

Honorarhöhe des Heilpraktikers

Das Honorar für die Dienstleistung des Heilpraktikers ist direkt nach der Behandlung fällig.
Nach Rechnungsstellung wird es traditionell bar beglichen bzw. nach individueller Vereinbarung möglichst zeitnah überwiesen. Ratenzahlung kann vereinbart werden.

Die Höhe des Honorars ergibt sich aus Aufgabenstellung bzw. Gesundheitszustand und Beschwerden des behandelten Menschen und dem erforderlichen medizinischen und zeitlichen Aufwand.

Bei der telefonischen Terminvereinbarung kann eine ungefähre Bandbreite der Behandlungskosten (von ... bis... und ungefährer Zeitaufwand) für die individuelle Behandlung erfragt werden. Eine wirtschaftliche Aufklärung in Textform gem. Patientenrechtegesetz erfolgt vor der Behandlung für diejenigen Privatversicherten / Beihilfe-Berechtigten, bei denen die Übernahme der vollständigen Behandlungskosten durch die Krankenversicherung / Beihilfe nicht sicher ist.

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Rechnungstellung des Heilpraktikers

Jede Patientin, jeder Patient erhält eine private Behandlungsrechnung auf Basis des GebüH (Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker), (bzw. Beihilfe, s.unten).

Das Gebührenverzeichnis ist keine Gebührenordnung, wie die ärztliche, sondern wurde 1985 aufgrund einer Umfrage unter den Heilpraktikern über deren häufig angewendete Verfahren und durchschnittliche Honorare als Orientierungshilfe zur Abrechnung zusammengestellt.

      -> Folgendes betrifft nur Privat Versicherte mit eingeschlossenen Heilpraktikerleistungen:
      Da das GebüH nur einen Bruchteil der möglichen Therapieverfahren enthält, und deren Honorarhöhen seit über 30 Jahren unverändert sind. Und das GebüH aus wettbewerbsrechtlichen Gründen auch nicht überarbeitet werden darf, wird in dieser Praxis auch analog abgerechnet. Dies hat keinen Einfluss auf die - zur besseren Einschätzung - genannten Stundensätze oder Behandlungshonorare in meinem Praxisaushang.
      Analoge Abrechnung bedeutet, die Gebührenziffer, die die durchgeführte Diagnose oder  Therapie am ehesten wiedergibt, wird angesetzt und im Begleittext das tatsächlich durchgeführte Verfahren genannt. Die Erstattungsfähigkeit jeder Leistung wird vor der Behandlung besprochen (gem. Patientenrechtegesetz).

Diese Abrechnungsmodalitäten schaffen eine klare, wahrheitsgemäße und nachvollziehbare Abrechnungsgrundlage und ermöglichen, das vorher in  einer von-bis-Bandbreite mündlich genannte Honorar korrekt in Rechnung  zu stellen.

Die Höhe meines Honorars ist wettbewerbsrechtlich angemessen für meine Dienstleistung Heilpraktikerbehandlung und den Ort der Leistungserbringung. (heißt: Mein Honorar ist angemessen für eine Heilpraktikerin mit über 15 Jahren Praxiserfahrung mit Vollerwerbs-Praxis in der Stadt München). Sehen Sie dazu bitte auch:

Ein Kostenvoranschlag für die private Krankenversicherung kann nach der 1., besser 2. Behandlung erstellt werden. Es sollen dort ja die geschätzten Therapiedauern inkl. Honorar aufgeführt werden.
Dazu ist es erforderlich, einen Menschen untersucht und je nach Beschwerden ein, zwei Mal behandelt zu haben. Denn die geschätzte Dauer der Behandlung ist ja abhängig von der medizinischen Notwendigkeit. Diese ergibt sich aus dem Tempo, in dem der Körper auf die jeweilige Behandlung reagiert, also Symptome  (Krankheitszeichen) nachlassen.

Die manuellen Therapien werden von seriösen Krankenversicherern bei Vorliegen einer entsprechenden Diagnose, also verschiedenen Erkrankungen mit Befunden am Bewegungsapparat in der Regel erstattet, so lange keine übertrieben langen Behandlungsdauern vorkommen (auch deshalb ist die unter dem Menüpunkt SMT beschriebene Mitarbeit bei der Manuellen Therapie so wichtig).

Bei zeitaufwendigen Therapieformen oder solchen, die von Privaten Krankenversicherungen generell nicht erstattet werden, gelten individuelle Honorare, die in meinem Behandlungszimmer aushängen sowie nach dem neuen Patienrechtegesetz in Textform  bzw. je nach Sachlage mündlich vereinbart werden. 

  • Beihilfe-Berechtigte erhalten eine Behandlungsrechnung nach den für sie geltenden Bestimmungen. Dazu muss mir bekannt sein, welches Bundesland zuständig ist oder der Bund sowie der Prozentsatz.  
  • Verpasste oder nicht rechtzeitig (24 Stunden vorher) abgesagte Termine werden gem. neuester Rechtsprechung für sogen. Bestellpraxen mit dem vollen Honorarsatz der zeitlich und inhaltlich geplanten Behandlung in Rechnung gestellt. Denn da ich Ihnen den Service anbiete, nicht auf Ihre Behandlung warten oder in einem vollen Wartezimmer sitzen zu müssen, kann ich nur mit konkreter Terminvereinbarung arbeiten. Und wenn Sie nicht kommen, dann sitze ich sozusagen rum.
    Was aber viel schlimmer ist: Vielleicht kann ich einen anderen Menschen mit akuten Schmerzen nicht statt Ihrer Person behandeln, da ich ja nicht wusste, dass Sie nicht kommen würden.

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Private Krankenversicherungen / Beihilfe:

Heilpraktikerhonorare können von privaten Krankenversicherungen ganz oder teilweise erstattet werden.
Dies ist abhängig von der Gesellschaft (z.B. erstatten manche Gesellschaften Kinesiologie, andere tun es nicht) und von den individuellen Vertragsbedingungen (Tarif). In welchem Umfang Erstattung möglich ist, kann von keinem Heilpraktiker garantiert werden, auch wenn in der Regel sehr viele Leistungen erstattet werden. Deshalb könnten Sie bei Ihrer Versicherung ggf. nachfragen, welche Heilpraktikerleistungen  (GebüH-Ziffern) in welcher Höhe erstattet werden. Dies kann der GebüH-Höchstsatz sein (das ist heute Standard, weil das Verzeichnis ja, wie oben beschrieben, fast 30 Jahre alt ist), der Schwellenwert der GÖÄ  (Gebührenordnung für Ärzte) oder ein bestimmter Prozentsatz z.B. 50% oder 80%. Für Zusatz-Versicherte gibt es außerdem meist einen jährlichen Höchstbetrag.

Wirklich sinnvoll ist die Nachfrage bei der Versicherung jedoch, sofern Sie Heilpraktikerleistungen generell als Versicherungsleistung in Ihrem Vertrag vereinbart haben, erst nach dem 1. Termin, denn Sie brauchen ja eine Diagnose und einen Behandlungsvorschlag, damit Ihre Versicherung darüber befinden kann.

  • Die Erstattung ist abhängig von der Diagnose, den Versicherungsbedingungen sowie von den angewandten Verfahren.  
  • Die Beihilfe erstattet grundsätzlich nur den Beihilfesatz bestimmter Verfahren. 
  • Auch eine private Krankenversicherung ist nicht als Vollkasko-Versicherung€ zu verstehen, die alle Leistungen übernimmt, sondern leistet nur im Versicherungsfall Krankheit. 
  • Nach meiner Erfahrung werden meine manuellen Therapieverfahren bei entsprechender Erkrankung häufig von seriösen Privatversicherungen und der Beihilfe (teilweise) getragen. Psychotherapie wird von einigen Privatversicherungen übernommen, nicht jedoch von der Beihilfe; Kinesiologie wird von einigen wenigen erstattet. Einige Methoden werden weder von der privaten Krankenversicherung noch von der Beihilfe erstattet, auch wenn sie im GebüH enthalten sind und im Erfahrungsschatz der Volksheilkunde als wirksam gelten.  
  • Bei unangemessener Leistungsverweigerung der Versicherung kann sich ein schriftlicher Widerspruch lohnen (evtl. mit Hilfe von Abrechnungsspezialist, Rechtsanwalt, Schiedsstelle oder Ombudsmann der Versicherungen, Vertreter der Patientenrechte im Bundestag,. Adressen in  der Praxis). Der Heilpraktiker hat mit diesem Rechtsverhältnis zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer jedoch nichts zu tun. Um unangemessene Leistungsverweigerung handelt es sich z.B., wenn im Versicherungsvertrag Heilpraktikerleistungen nach GebüH€ steht, nach Einreichen der ersten Rechnung aber plötzlich Vorschriften gemacht werden, welche Ziffer nur einmal oder nicht neben einer anderen angesetzt werden darf oder, dass die Anzahl der Behandlungen von vorn herein begrenzt wird, ohne den Gesundungsprozess abzuwarten. Diese Einschränkungen haben den Charakter einer Ferndiagnose und sind unzulässig.
  • Präventive Maßnahmen haben zwar medizinischen Charakter und dienen der Vorbeugung von Krankheiten, liegen jedoch in der Verantwortung der PatientInnen, da Krankenversicherung und Beihilfe nur im Versicherungsfall Krankheit leisten können.
     

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Gesetzliche Krankenkassen:

  • Jeder Patient des Heilpraktikers ist ein Privatpatient. 
  • Gesetzliche Krankenkassen dürfen aufgrund der Bestimmungen des V. Sozialgesetzbuches keine Heilpraktikerleistungen erstatten. Denn Krankenkassen dürfen medizinische Leistungen nur von Berufsgruppen übernehmen, die eine geregelte Ausbildung haben.
    Geregelt bedeutet, dass ein Curriculum klar und eindeutig festgelegter Ausbildungsinhalte vorliegt, was dazu führen würde, dass alle Heilpraktiker auf dieselbe Art und Weise arbeiteten. Dies ist vor dem Hintergrund des reichhaltigen Schatzes an traditionellen und neueren ganzheitlichen Heilverfahren weder möglich, noch sinnvoll, sondern würde eine kulturelle Verarmung bedeuten. Und den kranken Menschen nicht nützen.
  • Es gibt wirklich sehr viele ganzheitliche Diagnose- und Therapieverfahren.
    Hätte der Heilpraktiker eine wie im V. Sozialgesetzbuch vorgeschriebene  geregelte Ausbildung, müsste jeder Heilpraktiker in weit über 100  Diagnose- und Therapieverfahren umfassend ausgebildet sein, um den wertvollen Therapie- und Erfahrungsschatz, der diesen Beruf ausmacht,  für die Bevölkerung zu erhalten.
    Wäre die Therapieausbildung des Heilpraktikers also im Sinne des Gesetzes geregelt, müssten entweder alle in allem ausgebildet sein oder viele wertvolle Außenseiterverfahren würden nicht mehr angeboten bzw. blieben nach wie vor eine Privatleistung, wie dies seit jeher auch in der ärztlichen Praxis gehandhabt wird (z.B. individuelle Gesundheitsleistungen, heißt  IGeL-Leistungen).
  • Der Heilpraktiker hat also Therapiefreiheit. Das heißt, er sucht er sich aus der Fülle an ganzheitlichen Diagnose- und Therapieverfahren diejenigen aus, die seiner Sicht nach am besten geeignet sind, seine Patienten erfolgreich zu behandeln. In diesen verschiedenen Verfahren lässt er sich ausbilden. So haben auch Patienten die Möglichkeit, sich den Heilpraktiker auszusuchen, der so arbeitet, wie es ihnen am besten zusagt: Vielfältig und individuell. Anhand meinerTherapieschwerpunkte, die in meiner Heilpraktiker-Praxis angeboten werden, können sich Interessierte informieren, welche Arbeitsweise sie bei mir erwartet. 
  • Es gibt auch für gesetzlich Versicherte die Möglichkeit einer privaten Zusatzversicherung (genau erfragen, welche Verfahren in welcher Höhe erstattet werden). Es gibt sehr unterschiedliche Varianten der Vertragsgestaltung mit und ohne Begrenzung der zu erstattenden Höchstbeträge pro Jahr. Entscheidend für die Kostenübernahme ist jedoch das Vorliegen eines als Krankheit definierten medizinischen Problems. 

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Selbstzahler: Der typische Privatpatient des Heilpraktikers

Gesetzlich versicherte Privatpatienten der Heilpraktikerpraxis Kallenbach in München Ost sind Selbstzahler. Hier muss kein komplizierter abrechnungstechnischer Unterschied zwischen Gesundheitsvorsorge und Krankheitsbehandlung gemacht werden.

Es kann vor der Erstbehandlung ein Zeit- und Aufwands-abhängiger Behandlungssatz in einer Bandbreite VON... BIS...  vereinbart werden.

(ungefähr deshalb, weil ich ja nicht genau wissen kann, welche Art der Diagnostik und Behandlung erforderlich sein wird, bevor ich einen Menschen erstmals gesehen habe und erfahren habe, was sein Anliegen ist.) -
 

Damit können sich meine neuen Patienten bereits vorab über die ungefähre Höhe anfallender Behandlungshonorare informieren. 

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Steuerliche Absetzbarkeit von Heilpraktikerhonoraren:

Das selbst beglichene Heilpraktikerhonorar und verordnete Medikamente können als Krankheitsaufwendungen in der Steuererklärung unter Sonderaufwendungen (der absetzungsfähige Prozentsatz ist abhängig vom Einkommen) geltend gemacht werden.

Rechnungen zur Vorlage beim Finanzamt müssen keine Diagnose enthalten.

Dies gilt auch für Zusatzversicherte, deren Jahresbudget ausgeschöpft ist oder Privat-/Beihilfe-Versicherte, die ihre Rechnung aus persönlichen Gründen nicht einreichen möchten. 

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Mit den Informationen auf dieser Seite ist auch der Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung vom 17. Mai 2010 Genüge getan, die für Heilberufe wie den Heilpraktker jedoch nur eingeschränkt gilt.

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